WHAT’S HAPPENING

Trompe-l’œil: Imitations, pastiches et autres illusions | Exhibition | 2 February 2012 – 5 January 2014 | Musée des Arts Decoratifs, Paris

 

Trompe-l’oeil, as its name indicates, is meant to trick the eye, and originated in painting, in which the illusion created by a painted object relies heavily on perspective and chiaroscuro. The exhibition in the Musée des Arts Décoratifs’ Study Gallery comprises rarely or never previously shown works from its storerooms, inviting the visitor into the great game of illusion or the ‘vertigo of imitation.’

 

For more information, please visit the museum’s website.

 

 

Lüge – Täuschung – Hochstapelei | Kolloquium | 26. – 28. June 2013 | TU Dresden

 

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird vielerorts ein allgemeiner Mangel an Authentizität beklagt. Unsere Gegenwart ist von Beobachtern wie Peter Sloterdijk als Ära des Hochstaplers bezeichnet worden. Feuilletons sprechen von einer allgemeinen „Kultur des Betrugs“ (Die Zeit vom 28. April 2011) bzw. von der Ära der Simulakren.

 

Das Kolloquium setzt sich zum Ziel, unterschiedliche Forschungsperspektiven zu den aktuell intensiv diskutierten Phänomenen Lüge, Täuschung und Hochstapelei in Form eines interdisziplinären Gedankenaustauschs zusammenzuführen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

The Social Dimension of Mimicry | Lecture | 25 January 2013 | Senatssaal | University of Bonn

 

Mimicry-2013

 

Mimicry is a striking element of human interaction: people frequently take on each other’s postures, mannerisms, and behaviors without awareness. Making the case for the significance of unconscious mimicry in human social interaction, Dr. Rick van Baaren’s lecture shows how mimicry relates to other types of imitation distinguished by cognitive psychology and cognitive neuroscience; how mimicry is moderated by our connectedness to others; and how our social fabric is affected by the ways we imitate others and others imitate us.

 

You can download the poster here.

 

 

Mimicry – “Menace” or Mode of Communication? | Lecture | 13 December 2012 | 6:15 PM – 7:45 PM | University of Bern, Switzerland

 

Mimicry is a central term of biology which, during the last three decades, has gained increasing conceptual and analytical relevance in the humanities and the social sciences. Common to all concepts of mimicry is that they figure as forms and processes of communication, as exchanges of signals between two or more participants operating in a regime of costs and benefits. Defining mimicry as a mode of communication involving forms of transparent imitation and cooperative deception,the Bonn research group “Mimicry as Communication” suggests that mimicry and related phenomena of imitation serve a crucial mediating function in processes of interaction between individual organisms, subjects, social groups, and cultures.

 

 Prof. Sielke’s talk is available as podcast.

 

 

Mimicry as Communication | 19 April 2012 | 11:00 AM – 6:00 PM | Universitätsclub Bonn

 

Mimicry seems deceptive. Yet could we be deceived if we took phenomena of imitation merely as fake?

 

Mimicry is a central term of biology, which, during the last three decades, has gained increasing conceptual and analytical relevance in the humanities and the social sciences. Framing mimicry as a mode of communication, we suggest that mimicry and related phenomena of imitation serve a crucial function in processes of interaction and translation between individual subjects, social groups, and cultures.

 

In this way, our transdisciplinary symposium challenges the assumption, prevalent in cultural studies, that mimicry operates, first and foremost, as a strategy of deception or subversion and as an affirmation of cultural difference. Considerably extending the scope of the concept of mimicry and accentuating the ethical dimension pertaining to phenomena of imitation, our debates will focus on how different forms of mimicry manage to mediate processes of interaction and communication.

 

Mimicry Flyer
You can download the program flyer

Program

 

Our speakers’ talks are available as podcasts.

 


Please tune in by clicking on the links below!

 

Prof. Dr. Irene Mittelberg, “Mimicry and Gesture: Cognitive-Semiotic Perspectives on Multimodal Communication”
 
 

Prof. Dr. Hanne Loreck, “Communication Through Patterns – Mimicry, War, Fashion”
 
 

Dr. Martin Doll, “The Agency of Deception, or: Why Do We Accept Forgeries?”

 

 

 

Verschleierungstaktiken: Strategien von eingeschränkter Sichtbarkeit, Tarnung und Täuschung in Natur und Kultur | Hg. Anne-Rose Meyer and Sabine Sielke

 

Verschleierungstaktiken

Verschleierungstaktiken: Phänomene von eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und Kultur. Hg. Anne-Rose Meyer und Sabine Sielke. Transcription: Cultures – Concepts – Controversies 5. Frankfurt: Lang, 2011.

 

Phänomene der Verschleierung setzen Wahrnehmungsprozesse in Gang, provozieren ein Bedürfnis nach Enthüllung und sind Projektionsfläche für unsere Vorstellungskraft. Sie kennzeichnen soziale, politische und kulturelle Kommunikation, markieren Grenz- und Übergangsbereiche im sozialen Raum und sind auch vielerorts in der Natur zu beobachten. Was aber bedeutet der Widerstreit von Verbergen und Enthüllen für unsere Sicht und Vermittlung von Welt? Und welche Formen und Funktionen von Verschleierung finden sich in Natur und Kultur? Diesen und ähnlichen Fragen spürt das Buch mit Dialogen zwischen Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften nach und lotet dabei auch Potential und Grenzen transdisziplinärer Arbeit aus.

 

Wir danken der Andrea von Braun Stiftung für die Finanzierung der Druckkosten.

 

Hier finden Sie eine Leseprobe.

 

 

Perfekte Tarnung? Warnen, Tarnen, Täuschen in Natur und Kultur | Ringvorlesung | (meist) Donnerstag 18.00-20.00 Uhr | Hörsaal V, Hauptgebäude | Universität Bonn

 

 Phänomene der Tarnung und ‚Täuschungsmanöver’ setzen komplexe Wahrnehmungsprozesse in Gang: Sie behindern unseren Blick, provozieren ein Bedürfnis nach Enthüllung und Aufklärung und sind gleichzeitig auch Projektionsfläche für unsere Vorstellungskraft und unser Begehren. Was bedeutet dieser Widerstreit von Verbergen und Enthüllen für unsere Sicht und Vermittlung von Welt? Und welche Formen des Warnens, Tarnens und Täuschens finden sich in Natur und Kultur? Die Ringvorlesung spürt diesen Fragen aus multidisziplinären Perspektiven nach.

 

Hier finden Sie das Plakat der Ringvorlesung.

 

 

Verschleierungstaktiken – Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und Kultur | Symposium | 25. und 26. Oktober 2007 | Universitätsclub Bonn 

 

Verschleierungstaktiken

 

Phänomene der Verschleierung setzen komplexe Wahrnehmungsprozesse in Gang: Sie behindern unseren Blick, provozieren ein Bedürfnis nach Enthüllung und Aufklärung und sind gleichzeitig auch Projektionsfläche für unsere Vorstellungskraft und unser Begehren. Dabei sind Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung nicht nur für viele Dimensionen sozialen, politischen und kulturellen Lebens und menschlicher Kommunikation kennzeichnend. Sie sind auch in der Natur zu beobachten, haben als Forschungsgegenstand in den Naturwissenschaften Relevanz und führen uns von der Schleierfahndung zum Schleierkraut und an viele andere Orte. In der Tat scheinen Dichotomien wie Wahrheit und Schein, Realität und Fiktion nahezu alle Wissenschaften und Konzeptionen von Wahrnehmung zu durchsetzen.

 

Was aber bedeutet dieser Widerstreit von Verbergen und Enthüllen für unsere Sicht und Vermittlung von Welt? In welchem Verhältnis stehen Rituale der Verschleierung und des Enthüllens zu Grundmustern von Erkenntnis und Kommunikation? Welche Rolle spielt diese Wechselbeziehung für unser Selbst-Verständnis? Sind Erkenntnis und Selbstgewissheit nur an der Schwelle zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem zu fassen? Und welche Formen von Verschleierung finden sich eigentlich in Natur und Kultur? Das Symposium spürt diesen Fragen in einer Reihe von transdisziplinären Dialogen nach – Dialogen zwischen Textilwissenschaft und Architektur, Komparatistik und Rechtswissenschaft, Islamwissenschaft und Kunstgeschichte, Psychologie und Filmwissenschaft, Biologie und Kulturwissenschaft, Mathematik und Musikwissenschaft, die auch Potential und Grenzen transdisziplinärer Arbeit ausloten.

 

Die Ergebnisse unserer transdisziplinären Dialoge sind auf der Website der Andrea von Braun Stiftung veröffentlicht, der wir für die Finanzierung des Symposiums danken.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Symposiums.